LESPWA – Hoffnung für Kinder in Haiti

Die Idee – LESPWA

Es ist für Europäer oft schwer vorstellbar, in welchem Elend die Kinder und Jugendlichen auf den Straßen Haitis leben. Es fehlt ihnen Wasser zum Trinken und zum Waschen. Sie schlafen im Schmutz auf der Straße. Das sind die Lebensbedingungen auch der Babies der Straßenmädchen, die oft schon in jungen Jahren Mütter werden. Der Kontakt zu Dr. Höfler, welche den Verein gegründet hat, ist oft die einzige Zuwendung, die sie erfahren. Hier beginnen die Kinder, ihre Selbstachtung zurückzugewinnen.

Das Projekt – LESPWA

Medizinische Behandlung

Mehrmals wöchentlich fährt Dr. Höfler begleitet von haitianischen Mitarbeitern mit einer mobilen Klinik, (einem umgebauten Toyota Pick-Up), in die Straßen der Hauptstadt, um kranke und verletzte Straßenkinder kostenlos zu behandeln. Sie versorgt sie mit den notwendigen Medikamenten und bezahlt – wenn nötig – eine stationäre Behandlung.

Ausbildung

Barbara Höfler hilft Kindern im Werk der kleinen Schulen des Pater Bohnen (OPEPB). In diesem Projekt mit Schulen, Vorschulen und Lehrwerkstätten in Site Soley (Stadt der Sonne) und La Saline, den beiden größten Elendsvierteln von Port-au-Prince, betreuen die Salesianerpatres Don Boscos nach dem Erdbeben bereits wieder 15.000 Slumkinder und -jugendliche (vor dem Erdbeben waren es über 20.000). In der Kindergärtnerinnenschule von OPEPB gibt Dr. Höfler Kurse in Montessori-Pädagogik. In einem Ausbildungsprojekt der Salesianer für Straßenjugendliche, behandelt Dr. Barbara Höfler einmal pro Woche die Auszubildenden und auch die kleinen Kinder der Straßenmädchen. Schulbildung bietet den Kindern die einzige Chance, aus eigener Kraft dem Elend der Slums zu entkommen. In den Schulen von OPEPB erhalten die Kinder täglich eine warme Mahlzeit, oft die einzige Nahrung während des ganzen Tages.

Elternkurse

Dr. Barbara Höfler bietet Kurse in Krankheitslehre und Hygiene für die Eltern. Die Eltern der Slumkinder sind fast alle Analphabeten und haben niemals eine Schule besucht. Sie sind sehr lernbegierig. Durch Aufklärung und Gesundheitserziehung kann viel für die Gesundheit und Entwicklung der Kinder getan werden. Durch Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe sind die Eltern in der Lage, den Kindern bessere Lebensbedingungen zu schaffen.

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