Lukulule e.V.

Die Idee – LUKULULE

LUst an KUnst und LUst am LEben lautet das Motto des gemeinnützigen Vereins. Im Zweifelsfall bekommt das Leben die Vorfahrt vor der Kunst: Erstes Ziel ist, Kindern und Jugendlichen den Rücken zu stärken. Adressaten sind Kinder ab vier und Jugendliche bis 18 Jahre. Seit 1999 können Kinder und Jugendliche in den Räumlichkeiten des Vereins Kurse und Workshops ihrer Wahl besuchen – Stimmtraining, Songwriting, HipHop, Breakdance und ein Piccolino-Kurs für die Jüngsten sind nur einige Beispiele.

Das Projekt – LUKULULE

Der Ort:

Hamburg, Oberhafen: Hier sind die Räume von Lukulule, welche sich über eine gesamte Etage erstrecken. Eine Etage gibt Sicherheit, bietet verlässliche Strukturen, schafft Vertrauen und damit die Basis für nachhaltiges Arbeiten.

Der Weg:

“Lukulule” heißt, Wege zu finden, um den eigenen Ängsten und Sorgen, der Freude und der Liebe Ausdruck zu verleihen. Die gemeinnützige Organisation bestärkt die Kinder und Jugendlichen darin, jeder (Lebens-)Situation kreativ zu begegnen, auch das Chaos anzunehmen, daran zu wachsen und diese Erfahrung für den eigenen Weg zu nutzen.

Das Haus:

Freundschaft, Vertrauen und Verbundenheit, gegenseitige Verantwortung und Respekt für Andere – das alles sind wichtige Grundsätze bei Lukulule. In den Kursen und Workshops, bei Auftritten und den Ferienreisen lernen die Kinder und Jugendlichen, Einsamkeit und Ausgrenzung zu überwinden, sich in die Gruppe einzubringen und die Inhalte mitzugestalten. Bei Lukulule ist niemand einsam. Diese Gemeinschaft ist die Kraft, die das “Haus” seit nunmehr 10 Jahren zusammenhält.

Das Ziel:

Wer nach intensiver Vorbereitung den Mut aufbringt, sich einem Publikum zu präsentieren, ist ein Stück gewachsen, ist stärker, selbstbewusster und qualifizierter als zuvor. Wenn der Funke von den Kursleitern – selbst beeindruckende Künstlerpersönlichkeiten – bei den Kindern und Jugendlichen überspringt, entdecken sie Kompetenzen und erweitern so stetig ihr Vermögen und ihr Potential.

Mehr zum Projekt:

Lebensschule

Ventile für viel Wut im Bauch: Der Verein Lukulule besteht seit 2004. Er ging  aus einem offenen Chorprojekt („Humanity Private House“) hervor, bei dem sonntags etwa 20 Kinder internationale Lieder sangen, selbst neue erfanden und tanzten. Aus der Idee, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für den eigenen Nachwuchs nach dessen Bedürfnissen zu schaffen, wurde ein Projekt für die Kinder des Stadtteils. Die Wohnzimmer-Unternehmung wuchs zu einer „Lebensschule“ für alle. Die Kinder erfahren Wertschätzung, sie erleben, dass sie etwas können. Sie bekommen die Chance, aus den destruktiven Zirkeln herauszufinden, in denen Viele stecken.

Präventionsgedanke

Die musikalische Arbeit zielt auf Fragen der Lebenswirklichkeit, es geht nicht vor allem um schöne Töne, sondern um Gewaltprävention, Toleranz, die Möglichkeiten, auch gegen Widerstände etwas zu schaffen. Selbstbewusstsein soll gefördert und eine positive Einstellung zum „Miteinander“ gefunden werden. Über die Musik werden Themen des täglichen Lebens angespielt: Liebe, Freundschaft, Streit, Wut, Eltern, Drogen, Sexualität. Aus den Emotionen, die hier freigesetzt werden, entstehen sehr persönliche Texte und Songs, die in größeren Zusammenhängen, vor allem als Musicals, realisiert werden.

Stärkung des Selbstwertgefühls

Der musikalische Akzent liegt klar auf der Populärkultur: Angeboten werden Kurse in Hip-Hop und Rap, Soul, Breakdance, Gesang & Tanz & Trommeln, Singer & Songwriter und verschiedene Chöre. Eine Sommerfreizeit ermöglichte auch Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien eine das Selbstwertgefühl enorm steigernde Gestaltung der Ferien.

Die Kursleiter

Die Lukulule-Kurse werden von erfahrenen Musikern und Pädagogen geleitet. Die „Teamer“ werden für Sonderprojekte von professionellen Akteuren unterstützt. Sie sind gehalten, jeden Kurstag zu dokumentieren, um Entwicklungen an die anderen „Teamer“ weiterzugeben. Die Auftritte des Vereins werden von einer großen Öffentlichkeit wahrgenommen.

Erfolge

Mit großem Erfolg wurden bereits mehrere selbst verfasste Musicals aufgeführt: Die Vorstellungen von „Hafenengel“ und „Paradieskind“ waren ausverkauft. Die Zusammenarbeit mit professionellen Musikern, Schauspielern und Regisseuren sichert einen hohen Qualitätsstandard – ohne, dass das Ergebnis als etwas Fremdes wahrgenommen wird. Für viele ist es eine seltene Erfahrung, dass sich der Einsatz für eine Sache lohnt und dass man auf seine Leistung stolz sein kann. Das Projekt „Paradieskind“ wurde auf einer DVD eindrucksvoll dokumentiert.

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