Interview: Patenschaft für ein Kind und Engagement bei „kein Abseits! e.V.“

 

Wir haben Jasmin Azar interviewt, die beim Berliner Verein „kein Abseits!“ Koordinatorin ist. Der Verein erreicht mit seinen Projekten geflüchtete und benachteiligte Grundschulkinder im Alter von 9 bis 13 Jahren, insbesondere mit Hilfe eines Mentoring-Programms. Wir haben Jasmin näher zum Mentoring-Programm von „kein Abseits! e.V.“ befragt, welche Voraussetzungen man mitbringen sollte und wie sowas konkret abläuft.

 

“Wir gehen davon aus, dass in jedem Menschen das “Zeug” zum Mentor bzw. zur Mentorin steckt.”

 

Spendencheck LogoSpendencheck
Wie läuft der Prozess der “Vergabe” der Patenschaften / Mentoring-Beziehungen bei euch ab?
Jasmin  

Wir gehen davon aus, dass in jedem Menschen das „Zeug“ zum Mentor bzw. zur Mentorin steckt. Interessierte bewerben sich über unsere Homepage und füllen den Anmeldebogen aus. In diesem fragen wir die persönliche Motivation, bisherige Erfahrungen mit Kindern und die Erwartungen, aber auch Befürchtungen an die Teilnahme am Programm ab. Anhand der Antworten können wir uns ein erstes Bild machen. Anschließend laden wir jede/n Bewerber*in zu einem persönlichen Kennenlerngespräch ein, bei dem wir uns noch einmal einen Eindruck machen und letzte Fragen klären.

Wichtig ist, dass die Mentor*innen sich darüber bewusst sind, dass sie eine große Verantwortung übernehmen und sich acht Monate verbindlich engagieren werden. Sie sollten also genug Zeit mitbringen, sich einmal die Woche zu treffen, Spaß am Umgang mit Kindern haben, offen für neue Erfahrungen sein und sich ggf. auch mit ihren Koordinator*innen und anderen Mentor*innen über Herausforderungen austauschen und Unterstützungsangebote annehmen. Außerdem brauchen wir natürlich ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis der Ehrenamtlichen.

 

“Wir möchten Begegnungen zwischen verschiedenen Lebenswelten ermöglichen”

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
 

“kein Abseits! e.V.” bietet in erster Linie 1:1 Mentoring, auch Mentoring-Tandem genannt, an. Was ist das Besondere an dieser Art der Patenschaft und warum bietet ihr keine rein finanziellen Patenschaften an? Was genau kann ich mir unter einem Mentoring-Tandem vorstellen und wie genau laufen diese Beziehungen in euren verschiedenen Projekten ab?

Jasmin Wir möchten Begegnungen zwischen verschiedenen Lebenswelten ermöglichen. Jedes Tandem trifft sich selbstständig organisiert einmal die Woche für mindestens 2-3 Stunden. Die Idee ist, dass die beiden Tandempartner voneinander lernen und gemeinsam neue Aktivitäten ausprobieren. Die Mentor*innen unterstützen die Kinder bei ihrer Interessensentwicklung und Potentialentfaltung, wobei Begegnungen auf Augenhöhe stattfinden sollen und die Kinder die Planung der Aktivitäten aktiv mitgestalten. Außerdem führt das Tandem gemeinsam ein Projekttagebuch. Unser Verein begleitet das Tandem, indem wir die Ehrenamtlichen vor und während der Tandemzeit schulen und beraten, Gruppenaktivitäten für die Tandems anbieten und auch Angebote für die Kinder im Kiez umsetzen. Außerdem stellen wir jedem Tandem ein Aktivitätengeld in Höhe von 150 € zur Verfügung. 

„Finanzielle Patenschaften“ bieten wir in dem Sinne an, dass man für ein aktives Tandem z.B. das Aktivitätengeld (150 €) spenden kann, die Teilnahme eines Kindes am Sommercamp (ca. 300 €) oder auch die Qualifizierung eines Ehrenamtlichen für ein Jahr (60 €) unterstützen kann. Mehr Infos über die Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung findest Du in unserem Projektprofil.

kein Abseits!1

 

“Wir bieten drei verpflichtende Schulungen für die Mentor*innen an, die vor und während der Tandemzeit stattfinden.”

 

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Auf eurer Website weist ihr auch auf Schulungen der Mentor*innen hin, die u.a. so auf ihre Aufgaben mit den Kindern / Jugendlichen vorbereitet und unterstützt werden. Wie oft bietet ihr solche Schulungen an und was sind Ziele und Inhalte der Schulungen? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um an diesen Schulungen teilnehmen zu dürfen?
Jasmin Wir bieten drei verpflichtende Schulungen für die Mentor*innen an, die vor und während der Tandemzeit stattfinden.

In der ersten Schulung werden die angehenden Mentor*innen auf ihre Aufgabe und Rolle als Mentor*in vorbereitet, mögliche Herausforderungen und  Stolpersteine werden besprochen und die Aspekte Aufsichtspflicht und Kinderschutz thematisiert. Die Schulung ist interaktiv aufgebaut, sodass sich jeder einbringen kann. Außerdem stellen wir verschiedene kindgerechte Aktivitäten vor und sammeln weitere Ideen, sodass am Ende jede/r Mentor*in ein paar Ideen für die ersten Treffen hat.

Die zweite Schulung beinhaltet einen Überblick über die Lebenswelt von geflüchteten Menschen in Berlin, da wir viele Kinder mit Fluchthintergrund in unseren Projekten haben und viele Mentor*innen mit dieser Lebenssituation konfrontiert werden. Außerdem gehen wir auf die Entwicklungsphasen von Kindern und z.B. den Umgang mit traumatisierten Menschen ein, um den Mentor*innen ein bisschen mehr Sicherheit im Umgang mit Kindern zu geben.

In der dritten Schulung beschäftigen wir uns mit Möglichkeiten der Interessen- und Potentialentfaltung im Mentoring anhand von Methoden aus dem Life-/Work-Planning-Verfahren. Wir möchten den Mentor*innen Tipps und Instrumente mit an die Hand geben, wie sie gemeinsam mit ihren Mentees auf kindgerechte Art über Interessen, Zukunftsvorstellungen oder Berufswünsche ins Gespräch kommen. Diese Schulung ist auch eine gute Vorbereitung für die Teilnahme der Tandems am Boys’ oder Girls’ Day.

Darüber hinaus bieten wir zusätzliche Schulungen an, die für die Tandems oder Mentor*innen interessant sein könnten, wie z.B. „Kinderrechte“ oder „Ideologie und Fanatismus“. Diese Schulungen sind dann aber freiwillig.

 

„Das sind manchmal ganz praktische Ziele, die erreicht wurden wie z.B. das Bestehen des Seepferdchens, aber auch die Erweiterung des Horizontes der Kinder, neue Interessen und Ideen, Talente, die gemeinsam entdeckt wurden.“

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Welche konkreten Erfolge habt ihr mit euren Projekten bereits erzielt? (Best-Practice?) Gibt es konkrete Erfolgsgeschichten oder positive Beispiele für Tandem-Beziehungen, die aus euren Projekten hervorgegangen sind?
Jasmin Ja, es gibt sehr viele positive Geschichten, die wir erzählen können. Wir evaluieren unsere Wirksamkeit, indem wir die teilnehmenden Kinder und enge Bezugspersonen vor und nach dem Projekt befragen. Das sind manchmal ganz praktische Ziele, die erreicht wurden wie z.B. das Bestehen des Seepferdchens, aber auch die Erweiterung des Horizontes der Kinder, neue Interessen und Ideen, Talente, die gemeinsam entdeckt wurden. Auch die Mentor*innen berichten immer wieder von ihren positiven Erfahrungen, die ihren weiteren Lebensweg beeinflussen. Konkrete Ergebnisse unserer Evaluationen zur Wirksamkeit finden sich auch auf unserer Homepage, ebenso wie ein paar inspirierende und eindrückliche Erfahrungsberichte unserer Mentor*innen.

 

kein Abseits! 2

 

“Leider ist es so, dass der Bedarf bei den Kindern weitaus höher ist und wir noch viel mehr Tandems vermitteln könnten.”

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Wie viele Mentor*innen melden sich für die Projekte von “kein Abseits! e.V.” durchschnittlich an? Wird euer Bedarf an Teilnehmern für diese Projekte normalerweise gedeckt oder bleiben manchmal Kinder übrig, die keine(n) Mentoren/in bekommen können? Wie löst ihr solche Situationen?
Jasmin Normalerweise umfasst ein Durchgang ca. 20-30 Tandems. Wir starten momentan drei Mal im Jahr, d.h. im Idealfall matchen wir mindestens 60 Tandems pro Jahr.

Leider ist es so, dass der Bedarf bei den Kindern oft weitaus höher ist und wir noch viel mehr Tandems vermitteln könnten. Die Kinder, für die wir noch keine Mentor*innen gefunden haben, müssen wir dann auf den nächsten Durchgang vertrösten.

 

“Viele der Tandems bauen eine freundschaftliche Beziehung auf und treffen sich auch nach dem offiziellen Programmende weiterhin.”

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Mit welchem konkreten Zeitaufwand muss ich als Mentor*in in einer Tandem-Beziehung rechnen? Wieviel Zeit verbringen Mentor*in und Mentee wöchentlich/monatlich/insgesamt miteinander? Variiert die Anzahl der Treffen in euren verschiedenen Projekten? Wie sehen diese Treffen aus? Habt ihr bereits erlebt, dass diese Beziehungen auch länger als nur für den angedachten, “offiziellen” Zeitraum anhalten?
Jasmin Ein Tandem trifft sich einmal wöchentlich über den Zeitraum von acht Monaten. Da es natürlich sein kann, dass einer der beiden Tandempartner einmal krank oder im Urlaub ist, treffen sich die Tandems durchschnittlich 25-30 Mal. Für ein Treffen sollte man mindestens zwei Stunden in der Woche einplanen, wobei für die Mentor*innen oft noch die Fahrtzeiten hinzu kommen, da die Kinder noch relativ klein sind und oft abgeholt und nach Hause gebracht werden müssen. Die Zeiten der Treffen können natürlich variieren. Für einen Zoobesuch sollte z.B. mehr Zeit eingeplant werden als beispielsweise einen Spielenachmittag bei dem Kind Zuhause.

Viele der Tandems bauen eine freundschaftliche Beziehung auf und treffen sich auch nach dem offiziellen Programmende weiterhin. Wir freuen uns sehr darüber und fördern diese Beziehung, indem wir den Tandems anbieten, an unserem „Tandem Extended“-Programm teilzunehmen. Die Tandems können in diesem Rahmen selbst entscheiden, wie oft sie sich treffen möchten, werden aber weiterhin zu unseren Gruppenaktivitäten eingeladen. Manchmal bekommen wir auch mit, dass manche Tandems ganz informell weiter Kontakt halten und auch so schon langfristige freundschaftliche Beziehungen entstanden sind.

Eines unserer ersten Tandems trifft sich mittlerweile seit über vier Jahren und die Mentorin ist schon eine Art Familienmitglied geworden.

kein Abseits! 4

 

“Derzeit haben wir ungefähr 100 aktive Ehrenamtliche, die sich regelmäßig für Kinder und Jugendliche engagieren.”

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Wie viele ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich derzeit bei “kein Abseits! e.V.”? Findet das Engagement nur in Form von den Mentoring-Tandems statt oder gibt es auch andere Möglichkeiten, euch zu unterstützen? Was sind die Aufgabenbereiche, die ehrenamtliche Mitarbeiter bei “kein Abseits! e.V.” abdecken?
Jasmin Derzeit haben wir ungefähr 100 aktive Ehrenamtliche, die sich regelmäßig für Kinder und Jugendliche engagieren. Jedes Jahr matchen wir zwischen 60-70 Tandems neu und betreuen außerdem noch Tandems, die schon mehr als ein Jahr bestehen in unseren Tandem Extended Programm. Momentan begleiten wir 19 Tandems und werden im November nochmals 30 neue Tandems matchen, wofür wir gerade auch noch Ehrenamtliche suchen und uns ganz doll über Bewerbungen freuen. 

Darüber hinaus können sich Ehrenamtliche auch in einem weiteren tollen Projekt einsetzen. Mit unserem „Spiele-Star“, einem Bus voll mit Spiel- und Bastelsachen, fahren wir die ganze Woche über im Reinickendorfer Kiez Flüchtlingswohnheime, Schulen und Freizeiteinrichtungen an. Dabei gestalten  wir gemeinsam mit den Kindern vor Ort ein buntes Nachmittagsprogramm. Dieses Engagement ist nicht ganz so verbindlich wie ein Mentoring und flexibler gestaltbar, macht aber mindestens genauso viel Spaß!

Einige Ehrenamtliche bringen sich auch nur punktuell ein, z.B. bei der Begleitung von Ferienfreizeit, bei bestimmten Feiern und Veranstaltungen oder bei organisatorischen Dingen. Darunter sind mittlerweile sogar einige Jugendliche, die sich engagieren.

 

“Aufgrund der Historie und der Struktur des Vereins hatten wir in den letzten Jahren hauptsächlich ehrenamtliche Student*innen. Mittlerweile ist die Gruppe unserer Ehrenamtlichen viel vielfältiger geworden.”

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Wer engagiert sich ehrenamtlich in eurem Verein? Könnt ihr bei euren ehrenamtlichen Mitarbeitern z.B. einen Zusammenhang zwischen Erwerbsstatus bzw. Alter und der Bereitschaft, ehrenamtlich Tätig zu sein, feststellen?
Jasmin Aufgrund der Historie und der Struktur des Vereins hatten wir in den ersten Jahren hauptsächlich ehrenamtliche Stundent*innen. Mittlerweile ist die Gruppe unserer Ehrenamtlichen viel vielfältiger geworden. Es engagieren sich berufstätige Menschen, die gerne einer sinnstiftenden Tätigkeit neben ihrem Beruf nachgehen wollen oder die sich selbst als privilegiert empfinden und etwas zurückgeben wollen, genauso wie Rentner*innen, die gerne mehr Zeit mit Kindern verbringen möchten.

Den „Spiele-Star“ begleiten außerdem auch einige ehemalige Mentees, meist Schüler*innen zwischen 15-18 Jahren, die nun selbst gerne aktiv werden möchten, und einige Geflüchtete, die sich gesellschaftlich einbringen wollen.

Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zum ehrenamtlichen Engagement beim Mentoringprogramm findest du hier.

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Habt ihr immer genug freiwillige Helfer oder gibt es zeitweise einen Mangel an Ehrenamtlichen? Und wie ist eure Situation diesbezüglich derzeit?
Jasmin Da der Bedarf beim Mentoringprogramm und auch beim „Spiele-Star“ immer groß ist, freuen wir uns immer über Menschen, die sich engagieren möchten!


“Es gibt zum Glück viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, wobei es sicherlich viele Menschen gibt, die noch gar nicht wissen, was für eine tolle Erfahrung es ist sich für andere Menschen einzusetzen.”

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Über welche Wege findet ihr ehrenamtliche Mitarbeiter? Ist es leicht für euch, Menschen zu finden, die sich bürgerschaftlich engagieren wollen? Mit welchen Herausforderungen seid ihr konfrontiert?
Jasmin Wir suchen unsere Ehrenamtlichen über mehrere Kanäle:

  •       Gesuche auf der Homepage, Facebook, unseren Newsletter;
  •       die Bespielung von E-Mail Verteilern,
  •       Aushänge und Infoveranstaltungen an Universitäten,
  •       Freiwilligenagenturen,
  •       Nachrichten, Zeitungsartikel;
  •       gemeinsame Gesuche mit anderen Kinderpatenschaftsvereinen.

Es gibt zum Glück viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Wobei es sicherlich viele Menschen gibt, die noch gar nicht wissen, was für eine tolle Erfahrung es ist, sich für andere Menschen einzusetzen.

Die Teilnahme am Mentoringprogramm erfordert vor allem Verbindlichkeit und ein hohes Verantwortungsbewusstsein, und diese Art des Engagements ist nicht für jeden Menschen etwas.

In den Jahren 2015 und 2016 hatten wir einen starken Zulauf von Menschen, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe einbringen wollten, das ist nun jedoch zurückgegangen und die momentane politische und gesellschaftliche Entwicklung könnte es in Zukunft etwas schwieriger machen, Mentor*innen für geflüchtete Kinder zu finden. Der Bedarf ist natürlich aber weiterhin sehr hoch!

kein Abseits! 7

 

“Die Koordination umfasst die Suche und Auswahl der teilnehmenden Kinder und Ehrenamtlichen, die Schulungen und Vorbereitungen, das Matching und die Begleitung der Tandems über den Zeitraum von acht Monaten”

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Gerade die Koordination der Mentoring-Tandems beschreibt ihr als sehr zeitintensiv und aufwendig. Was sind die Herausforderungen für euch und die Beteiligten dabei?
Jasmin Die Koordination umfasst die Suche und Auswahl der teilnehmenden Kinder und Ehrenamtlichen, die Schulungen und Vorbereitungen, das Matching und die Begleitung der Tandems über den Zeitraum von acht Monaten. In dieser Zeit bieten wir regelmäßig stattfindende Mentor*innentreffen an als Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und sich gegenseitig und mit uns Koordinator*innen zu beraten. Außerdem organisieren wir unterschiedliche Gruppenaktivitäten für die Tandems. Das können einerseits Kunst- und Bastelworkshops, aber auch Besuche im Zoo oder im Museum, den Laboren oder der Unfallchirurgie des Virchow-Klinikums oder anderer spannender Orte in Berlin sein. Wir versuchen, ein möglichst abwechslungsreiches Programm anzubieten, sodass für jeden etwas dabei ist.

Neben der Organisation ist unsere Aufgabe aber auch die Vermittlung bei möglichen Problemen, z.B. Kommunikationsschwierigkeiten oder Missverständnissen zwischen den Tandempartnern, die auftauchen können und eine erfolgreiche und bereichernde Beziehung gefährden können. Vor allem in der Anfangsphase, während des Beziehungsaufbaus, stehen wir sowohl den MentorI*innen als auch den Kindern und Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Dabei unterstützen wir sie mit unserer Erfahrung, damit sich alle in ihren Rollen wohl fühlen.

 

“Am meisten Spaß machen ansonsten die Gruppenaktivitäten mit den Kindern, wie z.B. das Sommercamp oder die Kletter- und Aktionstage, weil dort wirklich eine Verbindung zwischen den Teilnehmenden entsteht und alle voneinander lernen

                                                                                                                   Spendencheck Logo Spendencheck
Was war bis jetzt Dein persönliches Highlight / die größte Herausforderung bei Deiner Arbeit bei “kein Abseits! e.V.”?
Jasmin Ein persönliches Highlight herauszugreifen ist schwer. In den letzten Jahren sind so viele tolle Dinge passiert. Wir haben großartige Menschen kennengelernt und es wurden so viele Freundschaften zwischen verschiedenen Menschen geschlossen. Deshalb sind auch die Kennenlernfeste immer besonders schön!

Am meisten Spaß machen ansonsten die Gruppenaktivitäten mit den Kindern, wie z.B. das Sommercamp oder die Kletter- und Aktionstage, weil dort wirklich eine Verbindung zwischen den Teilnehmenden entsteht und alle voneinander lernen.

Auch das großartige Engagement der ehemaligen Mentees bei unseren Projekten ist rührend und erfüllt uns mit Stolz.

Herausforderungen sind immer dann da, wenn wir merken, dass wir nicht alle Projekte, die wir uns vornehmen auch umsetzen können oder wenn unsere Möglichkeiten, Menschen zu begleiten und zu unterstützen nicht ausreichen.

 

Du findest das Wirken von „kein Abseits! e.V.“ gut und möchtest die Organisation gerne unterstützen? Unter diesem Link kannst Du die Organisation mit einer Spende fördern.