Spendenaufruf: Cholera im Jemen

Im Jemen ist derzeit die schlimmste Cholera-Epidemie der Geschichte im Gange.  Laut Ärzte ohne Grenzen, die vor Ort sind, um zu helfen,  wurden bereits über 500.000 Verdachtsfälle für Cholera-Erkrankungen registriert. Etwa 2.000 Menschen sind bereits an der Krankheit gestorben. Eigentlich ist die Krankheit relativ leicht zu behandeln, weshalb Hilfe dringend nötig ist, um die von Bürgerkrieg, Hunger und Dürre heimgesuchte Region Afrikas nicht noch weiter unnötigen Belastungen auszusetzen. Wie die aktuelle Situation in Afrika derzeit aussieht, erfahrt ihr hier. Mithilfe von genug sauberem Wasser, Seife,  Latrinen und weiteren Hygienemaßnahmen könnte die Ausbreitung von Cholera im Jemen laut Nigel Timmins, Leiter der Nothilfeprogramme von Oxfam, eingedämmt werden. Einfache medizinische Maßnahmen wie intravenöse Rehydration und das Verabreichen von kalorienreicher Nahrung können die bereits von Cholera betroffenen Patienten heilen.

Hier findet ihr akute Spendenaufrufe für Nothilfe, um Cholera im Jemen zu bekämpfen. Helft mit, die Situation im Jemen zu verbessern!

 

Medizinische Nothilfe gegen Cholera im Jemen – Ärzte Ohne Grenzen

Ärzte ohne Grenzen hat bereits ein Fünftel der registrierten Cholera-Patienten behandelt, seitdem die Epidemie ausgebrochen ist. Am 24.08. hat die Organisation nochmals einen konkreten Spendenaufruf per E-Mail gestartet, um weiter Hilfe leisten zu können. Bei Ärzte ohne Grenzen kann man keine zweckgebundenen Spenden tätigen, weil alle Spendengelder dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden. Aufgrund des aktuellen Spendenaufrufes wegen der Cholera-Epidemie im Jemen, fließt ein Großteil der neuen Spenden für Ärzte ohne Grenzen höchstwahrscheinlich in die Nothilfe im Jemen.

So hilft die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ im Jemen:

  • Die Organisation hat ein Krankenhaus in der besonders stark betroffenen Region „Abs“ im Jemen wieder aufgebaut, nachdem es durch den Bürgerkrieg zerstört wurde.
  • In dem Krankenhaus leistet „Ärzte ohne Grenzen“ nun akute medizinische Nothilfe, besonders für Cholera-Patienten
  • Nach der Behandlung von Krankheiten, wird stark geschwächten Patienten innerhalb eines Ernährungsprogramms wieder zu Kräften geholfen.
  • Ärzte ohne Grenzen macht vor Ort auf die Epidemie aufmerksam und gibt Informationsveranstaltungen, um die Ausbreitung von Cholera durch Wissen einzudämmen.
  • Die Teams der Organisation verteilen Hygieneartikel an Haushalte

Informationen zum Spenden für Ärzte ohne Grenzen:

Bankverbindung:


IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft

Ihr könnt auch einfach online für Ärzte ohne Grenzen spenden.

 

Sicherung der Trinkwasserversorgung gegen Cholera im Jemen – UNICEF

UNICEF ist seit 2015 im Jemen aktiv und leistet an verschiedenen Stellen Nothilfe. Mit Gesundheitsteams leistete die Organisation medizinische Nothilfe und bekämpfte die vorherrschende Mangelernährung vor allem von Kindern. Mittlerweile liegt der Fokus von UNICEF mehr auf dem Ermöglichen von  Zugang zu sauberem Wasser.

So hilft UNICEF im Jemen:

  • Bisher hat UNICEF schon 3 Flugzeuge mit mehr als  36 Tonnen Hilfsgütern für sauberes Wasser nach Jemen geflogen.
  • Fast 3 Millionen Menschen haben so bereits einen dauerhaften Zugang zu sauberem Wasser. So soll die Ausbreitung der Epidemie eingedämmt werden.
  • Um Cholera-Patienten zu behandeln, hilft UNICEF mit Durchfallmitteln, speziellen Cholera-Betten, Betreuung und Beratung.
Zwei Jungen werden in einem Krankenhaus in Jemen mit Verdacht auf Cholera behandelt
©UNICEF/UN065871/Alzekri

 

Informationen zum Spenden für UNICEF:

 

 

 

Mann misst Grad der Unterernährung bei einem Kind, das bei seiner Mutter auf dem Schoß sitzt
© Help/Simaitis

 

Informationen zum Spenden für Aktion Deutschland Hilft: